Ortsverband Verl
"Die Liberalen"
FDP Ortsverband Verl

Umbau des Gymnasiums

Herr BM meine D +H

Mehrfach haben wir hier im Hause über die Wertung des „Umbaues und Erweiterung des Schulzentrums“ diskutiert. Aufgrund der Entwicklungen bei den Schülerzahlen ist letztendlich entschieden worden, sich ausschließlich auf die Erweiterung und Umbau des Gymnasiums zu konzentrieren.

Aus dem daraus resultierenden Wettbewerb sind dann 3 Entwürfe als preiswürdig ausgewählt worden, die alle die an sie gestellten Anforderungen erfüllen. 

Auch hat sich der Rat eines Fachbüros bedient, um die zu erwartenden Baukosten, der vorliegenden Entwürfe zu ermitteln und auf statische Notwendigkeiten hinzuweisen so wie die Folgekosten zu ermitteln

Bei den Vorstellungen der Entwürfe durch die Planer und den Diskussionen  in den Gremien wurden notwendige Verbesserungen erkannt  und die Büros aufgefordert ihre Entwürfe im Sinne der erwünschten Änderungen zu optimieren.

Heute nun müssen wir entscheiden welcher dieser überarbeiteten Entwürfe für uns als der richtige und zur Ausführung kommende Umbau zu Grunde gelegt werden soll.

In der Vorlage  hat die Verwaltung vorgeschlagen den überarbeiteten Entwurf des  3. Preisträgers als den, mit dem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis, der darüber hinaus unkompliziert, funktional und nachhaltig ist. 

Bereits vor der Vorlage hat sich meine Fraktion mit dem Wettbewerb beschäftigt und

ist dabei zu dem gleichen Ergebnis gekommen.

Wichtige entscheidende Gesichtspunkte waren und sind:

1. Der an erster Stelle liegende Entwurf ist sehr ambitioniert, zieht hat aber statische  Probleme nach sich. Der an zweiter Stelle liegende Entwurf birgt Risiken, die wie die Baufachleute wissen,  bei Umbauarbeiten mit vielen Unwägbarkeiten zu  rechnen ist  und deswegen mit  zeitlichen  Verschiebungen und  zusätzlichen Kosten zu rechnen ist.

2. Der Anbau des Würfels bringt nicht nur den Vorteile einer kürzeren Bauszeit sondern wird auch den Schulbetrieb nur geringfügig beeinträchtigen. Die Bauarbeiten für den  Umbau  der Haupterschließung und die anderen Arbeiten im jetzigen Gebäude  können überwiegend in den Ferien durchgeführt werden

3. Wir alle wissen, dass der Umbau wegen der zu erwarteten steigenden Schülerzahlen des Gymnasiums unabweislich notwendig ist. Langfristig aber und das zeigen die demographischen Entwicklungen, werden die Schülerzahlen erheblich abnehmen  und zu einem  geringeren Platzbedarf  führen.  Dann kann der Anbau anders genutzt werden ohne große Veränderungen im  jetzigen Gebäude.

4. Als Folge der Überarbeitung des Entwurfes bringt dieser eine wesentlich Verbesserung  der zentralen Haupterschließung, verbunden mit einer neuen Erschließungshalle, und der besseren Belichtung durch die neuen Oberlichter.

5. Für uns sind jedoch die geringeren Kosten von fast 1. Mio. Euro das entscheidende Kriterium. Selbst wenn man  ausschließlich die Vorteile der anderen zwei Entwürfe wertet und die Nachteile außer acht lässt,   sind die Mehrkosten für meine Fraktion in keiner Weise gerechtfertigt, denn alle prämierten Entwürfe erfüllen die an sie gestellten Anforderung uneingeschränkt.

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